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Lazy Morning.

Tief einatmen, aus. Nocheinmal das Ganze. Die Wut ueber mein verschwundenes Handy hinunterschlucken und wieder umdrehen. Kissen zurechtruecken, so dass mein Kopf sich direkt in die Mitte der vier grossen und daunigweichen Federpolster befindet. Hmm, so ist das am schoensten. Den Arm zusaetzlich unter den Kopf schieben, die Beine anwinkeln und ein Stueckchen des italienischen Kingsize-duvets zwischen die Knie klemmen. Geniessen. Aber irgendetwas juckt am Knoechel, kribbelt und beisst. Das stoert. Schon wieder so ein verdammtes Mueckenviech. Bei diesem regensonnig verrueckten Wetter kommen die zu Tausenden aus ihren Nestern und sehen mich wohl als seltene deutsche Delikatesse mit Erdbeermarmelade und Honig im Blut, willkommene Abwechslung zum matten Porridgearoma der Inselbewohner. Aufstehen, also? Okay. Mein erster Morgen nach zwei Wochen, an dem ich so richtig haette ausschlafen koennen, die Zeit vergessen und einfach faul sein duerfen- warum haette das auch klappen sollen- klingt einfach zu schoen. Die Treppe runter stattdessen, der Schlafanzug bleibt aber an. Kuschelige Socken finden und die warmen Fuesse nicht kalt werden lassen, die nun wirklich nichts dafuer koennen. Wasserkocher an und mit missbilligender Miene wegen des schalen Ersatzes fuer richtigen Kaffee zwei Teeloeffel Nestle Instant in den Becher kippen. Milch und Zucker und Schlagsahne obendrauf, heute will ich suess. Kein Wunder eigentlich, dass ich Muecken anziehe. Komplettes Fruehstueck? Keine Lust. Annika Fruehstuecksmensch Grietje Heeren hat in Zeiten des morgendlichen Arbeitsstresses nach und nach die morgendliche Mahlzeit gestrichen, abgewoehnt. Zeitgruende. Gut ist das nicht, aber Schlafmangel auch nicht. Ab auf's Sofa also, oder wieder ins Bett? Kaffee und Musik und Bett, wunderbar eigentlich. Solange ich nicht den erstgenannten ueber die bluetenweissen Laken verschuette- moeglich waere das bei mir und durchaus realistisch. Der Genuss von gemuetlicher Entspannung haelt nicht lange vor. Die Gedanken um mein Handy und die damit verbundenen Telefonnummern, Adressen, die jetzt weg sein sollen, lassen mich nicht so richtig los. Natuerlich hab ich keine Datensynchronisation gemacht, keine gesicherten Nummern in einem comfy-cosy Verzeichnis auf meinem Rechner eingebettet. Das aergert mich, aber ich werde wohl auch beim naechsten Telefon zu faul und/oder gedankenlos sein, um das regelmaessig zu tun. Also bin ich selber doof.
Mittlerweile ist es schon wieder halb 12, wie konnte das denn passieren? Irgendwer dreht da heimlich an der Uhr. Die Dusche hat mich heute noch gar nicht gesehen, und in anderthalb Stunden faengt die Arbeit an. Kinderchen wollen bespielt und gefuettert werden. Gestern haben wir pinkes Play-Doh hergestellt, das zahlt sich heute aus. Beschaeftigung fuer eine Stunde. Und dann heute Nacht, Uebernachtungsparty. Gaeste: Annika. Und mein Lieblingskuscheltier, das ich nicht habe. Zumindest, nicht hier. Jo und Al gehen in Die Oper, bleiben die Nacht ueber im Hotel, also uebernachte ich im Haus. Deswegen kann ich morgen frueh im Bademantel Croissants mit Bacon braten und ein Samstagmorgenfruehstueck mit den Kleinen halten. Und es gibt wohl nicht viel Niedlicheres als von kleinen nachthemdigen Engelchen mit einem geziehlten Sprung in die Bauchgegend morgens frueh um 6 liebevoll ("Aaaaannie wake up wake up wake up NOW!" ) geweckt zu werden. Ja. Und darauf werde ich mich nun vorbereiten, denn ich musste versprechen, einen Uebernachtungskoffer zu packen, sonst zaehlt das nicht. Ist doch klar.
29.6.07 12:55


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Aetsch. Ich bin ja doch nicht verschwunden.

Es gibt mich noch! Die Wochen unglaublichen Stresses sind vorbei (touch wood) und ich hab wieder ein bisschen mehr Zeit fuer alles. Hoffe ich. Das erste Resultat meiner neugewonnen Freiheit koennt ihr gleich hierdrunter lesen. Wenn ihr denn wollt.
29.6.07 12:59





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