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i'm loving it.

Ohje! Das ist ja wirklich schlimm. Schlimm, wie dieser Blog einfach verschwunden ist, von der Bildflaeche. Habe ich mir doch ganz zu Anfang fest vorgenommen, kein Eintagsblogger zu werden und so schnell in der Versenkung zu verschwinden wie ich aus ihr aufgetaucht war. Nun. Indem ich nun wieder einen Artikel schreibe, ist das wie ein Versprechen an mich selbst und an die, die das von mir Geschriebene, lesen.
Und bei mir ist das so: Versprechen oder Vorhaben von mir an mich selbst halte ich nur aeusserst schwer ein. Ich bin meistens einfach zu faul. Zum Beispiel: Annika, machste mal wieder mehr Sport, das tut gut. Nee, dann ist ein Ausflug ins Cafe mit den Maedels doch verlockender. Oder: Raeum doch heute mal dein Haus auf, haste schon lange nicht mehr so gruendlich. Anfangs voller Elan aber dann rufen irgendwelche Menschen an, die meine Gesellschaft wuenschen und Schwupps ist die Wohnung immer noch chaotisch. Wenn ich aber Andere in meine geplanten Vorhaben einweihe, und seien es nur Kleinigkeiten, fuehle ich fast immer die Verpflichtung, es auch wirklich zu tun. Bescheuert. Beispiel: Hm, ich koennte gut mit dem Hund rausgehen. Fuer mich gedacht, haette dieses Vorhaben wohl nur jedes dritte bis vierte Mal die Chance, auch in die Tat umgesetzt zu werden. Spreche ich den Gedanken allerdings aus, in Gegenwart von Joanna o.a., gehe ich mit dem Hund. Punkt. Warum ist das bloss so? Sollten nicht Vorhaben, die ich mir denke, genauso umgesetzt werden, wie die, die ich ausspreche? Bloed ist das.
Naja. Der Punkt ist: Ich hoffe es funktioniert, wenn ich Euch jetzt mitteile: Hah, ich schreibe wieder, und zwar regelmaessig.


Heute allerdings (und siehe da, es faengt schon wieder an, ein bisschen, die Faulheit, meine ich), treffe ich Caro. Wir muessen noch das ganze Wochenende rekapitulieren, wer mit wem und so weiter. Sie war in London und ich hab dem Zeitraum von Freitag bis heute (und es geht weiter!) in einem Taumel von einem an Wahnsinn grenzenden Arbeitspensum und ebenso exzessiven Partypensum (haha, ekeliges Wort ^^) verbracht. War aber klasse. Na, und das wird gleich alles schoen durchdiskutiert bei lecker Guinness (ich) und lecker Cooola (Caro mit Auto). Ah, manchmal liebe ich es, ein Gossip girl zu sein : D

21.10.07 20:45


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I simlpy remember my favourite things...

...and then I don't feel so bad. Es ist Herbt und das mag ich. Es ist so gemuetlich, einfach. Von den Dingen, die ich am liebsten mache, sind die meisten Herbst-bezogen. Ich kann wieder Kastanientierchen basteln, mit den Kinderchen als Vorwand, denn bestimmt wuerde ich das auch so machen. Im Geheimen. Ich kann zum Bonfire gehen in einen dicken Wintermantel eingekuschelt und zu jeder Tageszeit, da scheisskalt, Kaffee mit Schuss trinken. Ich kann beim Spazieren durch die Blaetterhaufen wirbeln und Pilze fuer mein Risotto selber im Wald sammeln. Kalte, klare Luft geniessen zusammen mit diesem typischen, kitschig-goldenen Herbstlaubblaetterlicht.

Hot Chocolate am Feuer in der Kueche trinken. Gemuetlich auf dem Sofa sitzen und den Streichholzgeruch der frisch angezuendeten Kerzen einatmen. Kuerbissuppe kochen die gut schmeckt, und aus dem ausgehoelten Rest Kuerbisgesichter mit den Kindern machen. Ich kann Halloween boykottieren und sehnsuechtig an unsere alten Martini-Zeiten denken. Und nach ein paar Tagen seit der Zeitumstellung habe ich mich auch langsam daran gewoehnt, dass es jetzt schon um fuenf Uhr stockdunkel ist.

Und es ist schoen, wenn ich abends nach Hause komme (denn das ist es, Zuhause) und es ist gemuetlich warm, und ich mich mit Wintertee aufs Sofa setzen kann, puenktlich fuer die 7 Uhr Nachrichten. Bin ich spiessig geworden? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Vielleicht ist das auch nur meine Herbst-Persoenlichkeit. Denn jede Jahreszeit macht einen ganz eigenen Menschen aus mir, das Gefuehl habe ich zumindest. Denn waehrend ich im Sommer kaum weiss, wohin mit meiner ganzen Energie, liebe ich es, im Herbst und Winter einfach nur zu geniessen, wie gut es mir geht, dass es gemuetlich ist und das es hier schoen ist. Und auch, wenn ich manche Dinge in Deutschland vermisse, und Menschen, sehr, fuehle ich mich gerade doch sehr wohl. In Beckley, Watcombe House.

31.10.07 17:59





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