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Bloed. Ja, wirklich.

Ja. Ein Wochenende, wie es beschissener nicht gelaufen sein koennte! Entschuldigt meine harrsche Ausdrucksweise. Aber ALLES ist schiefgegangen, diesmal. In der Aussicht, beinahe das ganze Wochenende frei zu haben, habe ich die Woche sehr gut ueberstanden, mit schoenen Stunden und stressigen, wie immer. Geplant war dann fuer Freitag Mittag eine Einladung zum Chinesen, gemuetlicher Nachmittag und dann Abends eine Pub-tour durch Rye mit Doreen, Anthony und vermutlich John. Abends waeren wir dann alle ueber Nacht in Anthonys Haus geblieben und am naechsten Morgen waere ich nach Rye gefahren, um die letzten Sachen einzukaufen, mit denen ich meine Lieben zu ueberschuetten gedenke. Sonntags (morgen) waeren dann Sandra, Marianne, Doreen und ich nach London gefahren, um unser letztes Wochenende gemeinsam zu verbringen. Und was passiert natuerlich? Die fieseste Migraene die ich jemals hatte erschlaegt mich. Freitag hab ich im Bett verbracht, heute hab ich immerhin schon einen Spaziergang machen koennen. Aber ich fuehl mich immer noch so erledigt, dass ich London morgen wohl nicht aushalten werde. So viele tolle Plaene! Und was ist, alles fuer die Katz. Oder genauer, fuer den Hund. Noch genauer, fuer Hackett, denn wenigstens der (und leider nur der) kam heute in den zweifelhaften Genuss meiner Gesellschaft.

Noch dazu hat irgendwer vor ein paar Tagen mein (und damit das einzige hier vorhandene) Fahrrad demoliert, sodass ich jetzt nur noch meine beiden Fuesse als Transportmittel habe morgen (Sonntags fahren keine Busse). UND das Buegeleisen ist auch kaputt. Das heisst, ich kann im Moment nicht buegeln, und wenn das Ding dann wieder heile ist, oder ein Neues besorgt wurde, werde ich mich wohl einem Berg Buegelwaesche gegenueber sehen, der es locker auf zwei, drei Tonnen bringt, da dieses Wochenende alle Gaestezimmer neu bezogen werden. Alle. Aber immerhin sind es nur noch neun Tage, bis ich wieder in Deutschland sind, und ich freue mich wirklich. Obwohl ich meine kleinen cheeky monkeys hier auch sehr vermissen werde.

Freitag morgens (als ich mich noch einigermassen gut gefuehlt hatte) waren die ganzen Familienmitglieder plus Oma und AuPair uebrigens bei Olivias "Nativity Play" in ihrer Schule. Dank der woechentlichen Kinderspielgruppe kannte ich den Joseph, die Maria, ein Schaf und Olivia, die "natuerlich" einen Engel spielte. Schon der Parkplatz (Porsches, Ferraris, Chauffeure) dieser (Privat)Schule liess erahnen, dass ich mich in eher gehobenerer Gesellschaft befindet wuerde, sobald ich durch die Tuer der ueber 600 Jahre alten Einrichtung gegangen war. Dem war dann auch so. Selten zuvor hab ich mich so underdressed in einer SCHULVERANSTALTUNG gefuehlt! Das Krippenspiel war dann aber wirklich ganz suess, und ich musste Joanna Taschentuecher reichen, die sichtlich geruehrt war ueber ihren kleinen Engel. Nach zwei Tassen Kaffee und einer Menge oberflaechlichen Smalltalks (Ach, du bist aus Deutschland? Ja genau. Ah, wo denn da, Muenchen? Nee, direkt an der Nordseekueste. Hamburg? Nee, noch direkter. Ach, das ist ja nett, schoen dich getroffen zu haben) sind wir dann nach Hause gefahren und ich hab so langsam aber sicher gemerkt, dass das ein kopfschmerziges Wochenende wird...

Aber na, der Weihnachtsbaum hier steht schon, und so langsam bekomme ich dieses schoene, gemuetliche Weihnachtsgefuehl, was auch nicht das schlechteste ist. Also, bis bald und drueckt mir die Daumen, dass naechstes Wochenende, wenn ich nach Hause fliege, weniger von Kopfschmerzen versaut ist.

9.12.06 22:49
 



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